Zeitlich abgeschlossene Serien

Serie „Mindestlohn“

Serie „Mindestlohn“

Zum 1. Januar 2015 wurde in Deutschland ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro eingeführt. Dessen Auswirkungen auf Löhne und Beschäftigung waren im Vorfeld heftig umstritten — sowohl zwischen den politischen Parteien und zwischen den Sozialpartnern als auch in der Wissenschaft. Während die Befürworter den Mindestlohn als ein probates Mittel gegen Lohndumping betrachten, sehen die Gegner in ihm primär einen Jobkiller. Das IAB hat in der teils ideologisch geführten Debatte versucht, mit empirisch fundierten Analysen zur Versachlichung der Diskussion beizutragen. Seit seiner Einführung werden der Mindestlohn und dessen Folgen für den Arbeitsmarkt durch das IAB wissenschaftlich begleitet, etwa im Rahmen des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Auftrag gegebenen Projekts Arbeitsmarktspiegel, wo mit Hilfe aggregierter Statistiken die Entwicklung wichtiger Arbeitsmarktindikatoren vor und nach Einführung des Mindestlohns aufzeigt werden soll. Bereits im April 2014 hat das IAB die Arbeitsgruppe "Mindestlohn" eingerichtet, um die einschlägige Forschung und Expertise am IAB zu bündeln. Mittlerweile liegen erste empirische Befunde aus der IAB-Forschung zu den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns vor, die wir Ihnen in dieser Serie in Form von Text-, Video und Audiobeiträgen präsentieren möchten.

Weitere Informationen zum Thema bietet die IAB-Infoplattform “Mindestlohn”.

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Serie „Zehn Jahre PASS“

Serie „Zehn Jahre PASS“

In diesem Jahr feiern wir gleich drei Jubiläen: 50 Jahre IAB, 25 Jahre IAB-Betriebspanel und 10 Jahre PASS – Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“, auch bekannt als Studie „Lebensqualität und soziale Sicherung“. Mit dem Panel hat das IAB 2007 eine neue Datenbasis für die Arbeitsmarkt- und Armutsforschung in Deutschland aufgebaut. Hauptzweck der Befragung ist es, die Dynamik des Bezugs von Arbeitslosengeld II und die materiellen und sozialen Auswirkungen des Transferleistungsbezugs auf die betroffenen Haushalte zu erkunden. Dazu werden jährlich rund 15.000 Personen in 10.000 Haushalten mit und ohne Transferleistungsbezug befragt. Wahlweise telefonisch oder persönlich. Die Studie ist mittlerweile aus der Forschungslandschaft nicht mehr wegzudenken. Sie dient nicht nur als Datenquelle, um aktuelle Entwicklungen am Arbeitsmarkt zu beschreiben, sondern ermöglicht Untersuchungen beispielsweise zum Gesundheitsverhalten oder zum sozialen Zusammenhalt der deutschen Bevölkerung. Neben der Wissenschaft ist der zweite große Empfänger der Studie die Politik. Für tragfähige Entscheidungen brauchen politische Akteure verlässliche und aktuelle Erkenntnisse aus repräsentativen Bevölkerungsbefragungen. Mit dem Fokus auf arbeits- und sozialpolitische Fragen gibt PASS so wichtige Impulse zur Ausgestaltung unserer Arbeitswelt und unseres Sozialstaates.

In unserer Serie „Zehn Jahre PASS“ präsentieren wir Ihnen die Hintergründe, die Befragungspraxis, die Datenaufbereitung sowie ausgewählte Studienergebnisse in Interviews, Videos und Forschungsbeiträgen.

Weitere Informationen zum Thema bietet die IAB-Infoplattform “PASS-Literatur”.

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Serie „Leben und Arbeiten in der Zukunft“

Serie „Leben und Arbeiten in der Zukunft“

Der Wandel der Arbeitswelten macht sich überall bemerkbar – bei den Menschen, in den Betrieben, in der Gesellschaft. Neben technologischen Neuerungen als Treiber ist dieser Wandel immer auch getragen von gesellschaftlichen und gesamtwirtschaftlichen Veränderungen und Trends wie der Globalisierung, der demografischen Entwicklung oder einer Mentalitätsänderung darüber, was Arbeit in individuellen Lebenskonzepten bedeutet.

Das Wissenschaftsjahr 2018, eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog, widmet sich dem Thema „Arbeitswelten der Zukunft“. Dabei soll deutlich werden, welchen Einfluss soziale und technische Innovationen auf die Arbeitswelten von morgen haben und wie diese nicht nur den Arbeitsalltag verändern, sondern auch neue Maßstäbe im gesellschaftspolitischen Dialog setzen.

Das IAB wird sich mit verschiedenen Aktivitäten am Wissenschaftsjahr 2018 beteiligen. Ein Schwerpunkt ist dabei die neue, jahresbegleitende Serie „Leben und Arbeiten in der Zukunft“ in unserem Online-Magazin „IAB-Forum“. Die in loser Folge erscheinenden (Gast-)Beiträge, Interviews und Kurzvideos widmen sich Themenbereichen wie Technologie und Arbeit, Kompetenzen und Arbeit oder Wissenschaft und Arbeit.

Alle Beiträge der Serie sind zusätzlich mit dem Logo des Wissenschaftsjahrs 2018 gekennzeichnet.

Weitere Informationen zum Thema bietet die IAB-Infoplattform “Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt”.

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Serie „Zukunft der Grundsicherung“

Serie „Zukunft der Grundsicherung“

An der Grundsicherung für Arbeitsuchende, landläufig unter Hartz IV bekannt, scheiden sich seit jeher die Geister. Einst von einem sozialdemokratischen Kanzler gegen viele Widerstände aus der Taufe gehoben, will nunmehr auch die SPD „Hartz IV hinter sich lassen“. Damit ist die lange schwelende Debatte um die wohl umstrittenste Sozialreform der deutschen Nachkriegsgeschichte erneut voll entbrannt. Während die Befürworter an Hartz IV festhalten wollen, um die beachtlichen Beschäftigungserfolge der letzten Jahre nicht aufs Spiel zu setzen, verstößt Hartz IV aus Sicht der Gegner gegen elementare Gerechtigkeitsprinzipien. Tatsächlich war die Grundsicherung für Arbeitsuchende von Beginn an eine Dauerbaustelle. Immer wieder wurde und wird seitens der Politik nachgebessert und nachjustiert. Dennoch leidet das System auch heute noch an einigen mehr oder weniger grundlegenden Konstruktionsfehlern. Dabei kann es aus Sicht des IAB allerdings nicht darum gehen, die Grundsicherung als solche in Frage zu stellen. Vielmehr gilt es, das System effizienter, gerechter und leistungsfreundlicher zu gestalten. Hierzu präsentiert das IAB im Rahmen der Serie „Zukunft der Grundsicherung“ eine Reihe an empirischen Analysen und Reformvorschlägen.

Weitere Informationen zum Thema bietet die IAB-Infoplattform “Die Zukunft der Grundsicherung – Konzepte und Positionen”.

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Serie „Arbeitsmärkte aus regionaler Perspektive“

Serie „Arbeitsmärkte aus regionaler Perspektive“

Auch 30 Jahre nach dem Mauerfall bleibt Deutschland ökonomisch ein geteiltes Land. Die Kluft zwischen Ost- und Westdeutschland ist nach wie vor groß und wird auf absehbare Zeit nicht verschwinden. Auch innerhalb der beiden Landesteile scheint der Abstand zwischen den wirtschaftlichen Kraftzentren und den strukturschwachen Regionen eher zu wachsen denn zu schrumpfen. Hinzu kommt, dass auch übergreifende Entwicklungen wie die Digitalisierung, der demografische Wandel oder die Energiewende sich regional höchst unterschiedlich auswirken – und nicht selten gerade diejenigen Landstriche besonders hart treffen, die ökonomisch ohnehin schon im Hintertreffen sind, wie sich etwa am Beispiel des Ausstiegs aus der Braunkohle zeigt. Grund genug also für das IAB, den vielfältigen regionalen Disparitäten am deutschen Arbeitsmarkt eine eigene Serie im IAB-Forum zu widmen.

Weitere Informationen zum Thema bietet die IAB-Infoplattform “Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland”.

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Serie „IAB-Stellenerhebung“

Serie „IAB-Stellenerhebung“

In bestimmten Regionen und Berufen haben Arbeitgeber zunehmend Schwierigkeiten, ihren Arbeitskräftebedarf zu decken. Vor diesem Hintergrund gewinnen Erkenntnisse zur Zahl offener Stellen und zu betrieblichen Rekrutierungsprozessen immer mehr an Bedeutung. Seit 1989 trägt das IAB mit der IAB-Stellenerhebung dazu bei, eine repräsentative Datengrundlage zu diesen Themen zu schaffen. Hierzu werden regelmäßig Betriebe befragt, um Informationen zur Gesamtzahl und zur Struktur offener Stellen sowie zu Stellenbesetzungs­prozessen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu gewinnen. Mit der Abfrage betrieblicher Einschätzungen zu ausgewählten Themen leistet die IAB-Stellenerhebung zudem einen regelmäßigen Beitrag zu aktuellen arbeitsmarktpolitischen Fragestellungen. Beispiele sind die Beschäftigungschancen von Langzeitarbeitslosen, älteren Personen sowie Geflüchteten. Neben der Beratung verschiedener Akteure werden die Ergebnisse der interessierten Öffentlichkeit in aufbereiteter Form auf den Seiten der IAB-Stellenerhebung zur Verfügung gestellt. Viele Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus dem In- und Ausland nutzen zudem den Zugang über das Forschungsdatenzentrum der BA im IAB, um aktuelle Arbeitsmarktfragen mit Hilfe von Daten aus der IAB-Stellenerhebung zu beantworten. Die Quartalszahlen zum Stellenangebot sind zudem Bestandteil der europäischen Statistik offener Stellen.

Die IAB-Stellenerhebung, die früher übrigens noch „IAB-Erhebung des Gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots“ hieß, feiert 2019 ihren 30. Geburtstag. Dies möchten wir zum Anlass nehmen, Ihnen in dieser Serie Informationen zur Erhebungspraxis sowie eine Reihe einschlägiger empirischer Befunde zu präsentieren.

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Serie „Ökologische und digitale Transformation des Arbeitsmarktes“

Serie „Ökologische und digitale Transformation des Arbeitsmarktes“

Die Wirtschaft befindet sich in einem doppelten Strukturwandel: Zum einen erhöht die voranschreitende Digitalisierung die Wahrscheinlichkeit, dass bestimmte Tätigkeiten ganz oder teilweise automatisiert werden. Hightech-Maschinen, intelligente Roboter oder spezielle Software können immer komplexere Aufgaben ausführen und damit menschliche Arbeitskraft potenziell ersetzen. Zugleich werden mobile Formen des Arbeitens und Lernens, nicht zuletzt befeuert durch die Corona-Krise, weiter an Bedeutung gewinnen. Zum anderen soll die deutsche Volkswirtschaft durch einen geringeren CO2-Ausstoß und nachhaltigeres Wirtschaften innerhalb weniger Jahrzehnte klimaneutral werden. Der digitale und der ökologische Umbau der Wirtschaft wirken sich schon heute erheblich auf den deutschen Arbeitsmarkt aus: In vielen Bereichen fallen Arbeitsplätze weg, in vielen Bereichen entstehen neue. Berufliche Tätigkeitsprofile ändern sich vielfach grundlegend. Diese Entwicklungen werden sich in den kommenden Jahren noch beschleunigen. Das IAB befasst sich intensiv mit diesen Transformationsprozessen und vernetzt seine einschlägigen Forschungsaktivitäten zudem durch eine bereichsübergreifende Arbeitsgruppe. In unserer Serie „Ökologische und digitale Transformation des Arbeitsmarktes“ spüren wir den vielfältigen Auswirkungen dieser doppelten Transformation auf den Arbeitsmarkt nach.

Weitere Informationen dazu liefern die Publikationen zum Thema „Digitale und ökologische Transformation“.

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Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“

Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“

März 2020: Die Corona-Pandemie erschüttert die globale Wirtschaft. Länderübergreifende Lieferketten brechen binnen kürzester Zeit zusammen, die weltweite Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen stürzt ab, die Aktienmärkte fallen ins Bodenlose. In Europa schließt ein Land nach dem anderen seine Grenzen.

Die Folgen spürt nicht zuletzt die deutsche Exportwirtschaft bis ins Mark – darunter die heimischen Autokonzerne, die ihre Produktion komplett einstellen. Doch anders als in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 trifft es auch den heimischen Dienstleistungssektor mit voller Wucht: Als Folge des politisch verordneten Shut-Downs müssen viele Geschäfte, sofern sie nicht der täglichen Grundversorgung dienen, schließen. Vielen droht die Insolvenz. Deutschland schlittert in eine tiefe Rezession. Offen ist lediglich, wie tief diese sein wird und wie lange sie dauert.

Die Politik versucht, mit gigantischen Hilfspaketen dagegenzuhalten. So gewährt sie bedrohten Unternehmen massive Finanzhilfen und zahlt in bislang nie dagewesenem Umfang Kurzarbeitergeld aus. Gleichwohl sind die Folgen für den Arbeitsmarkt unübersehbar – eine immense Herausforderung auch für das IAB, an das sich derzeit viele Fragen richten, die für Deutschlands Zukunft essenziell sind: Wird sich der Arbeitsmarkt als ähnlich robust erweisen wie in der Finanz- und Wirtschaftskrise? Oder drohen Massenentlassungen? Welche Branchen sind besonders betroffen? Wie wirksam sind die Maßnahmen der Politik? Und welche Lehren für Wirtschaft und Arbeitsmarkt lassen sich aus der Corona-Krise ziehen? Mit dieser Serie versucht das IAB, Antworten zu geben.

Weitere Informationen zum Thema bietet die IAB-Infoplattform “Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland.

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Serie „Psychisch Erkrankte im SGB II: Situation und Betreuung“

Serie „Psychisch Erkrankte im SGB II: Situation und Betreuung“

Ob Depressionen, Zwangs- und Angststörungen, oder Schizophrenie – psychische Erkrankungen können jeden treffen und sind in Deutschland keine Seltenheit: Mehr als ein Viertel der Bevölkerung zwischen 18 und 79 Jahren erkrankt im Verlauf eines Jahres an einer psychischen Störung. Grundsicherungsbeziehende sind noch häufiger davon betroffen. Gerade für sie ist es dann oft besonders schwer, wieder in eine geregelte Erwerbstätigkeit zurückzufinden – aber längst nicht unmöglich.

Wie psychisch erkrankte Leistungsempfängerinnen und -empfänger erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert werden können, analysierte das IAB in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit Forscherinnen und Forschern des Zentrums für Evaluation und Politikberatung aus Berlin und dem Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP) der Uni Leipzig.

Dabei lieferten die Forschenden eine aktuelle Bestandsaufnahme: Wie werden psychisch Erkrankte in den Jobcentern und psychiatrischen Einrichtungen betreut? Unter welchen Voraussetzungen gelingt oder misslingt die Arbeitsmarktintegration? Aber auch: Wie blicken die Betroffenen selbst auf ihre Situation und welche Rolle spielt Arbeit für sie? Auf dieser Grundlage geben die Forschenden Empfehlungen ab, wie die Wiedereingliederung von psychisch erkrankten Menschen in den Arbeitsmarkt weiter verbessert werden kann. Ihre zentralen Befunde präsentieren die Forschenden in dieser Serie.

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Serie „Befunde aus der IAB-Grundsicherungsforschung“ 2017 bis 2020

Serie „Befunde aus der IAB-Grundsicherungsforschung“ 2017 bis 2020

„Jobcenter“, „erwerbsfähige Leistungsberechtigte“, „Bedarfsgemeinschaften“: Die im Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) festgeschriebene Grundsicherung für Arbeitsuchende hat auch ihre eigenen, mitunter recht technischen Begriffe geschaffen. Die ihr zugrundeliegenden Ziele sind hingegen auch für die breite Öffentlichkeit ohne weiteres verständlich: Es geht darum, hilfebedürftigen Menschen ein Auskommen zu sichern und sie bei der Aufnahme einer Erwerbarbeit zu unterstützen. Über diese Ziele besteht weitgehend Einigkeit.

Demgegenüber existiert seit Einführung der Grundsicherung Dissens über die Höhe der damit verbundenen Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts. Auch an der konkreten Ausgestaltung der Arbeitsförderung mit ihrem Prinzip des „Förderns und Forderns“ schieden sich von Anfang an die Geister. Diese Debatte ist alles andere als theoretisch, beziehen doch immerhin noch weit über fünf Millionen Menschen, darunter viele Kinder, Leistungen aus „Hartz IV“.

Seit Inkrafttreten des SGB II im Jahr 2005 forscht das IAB über zahlreiche Fragen im Zusammenhang mit der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Die Planung und Durchführung der Forschung erfolgt dabei in vierjährigen Zeiträumen. Die Serie „Befunde aus der Grundsicherungsforschung 2017 bis 2020“ versammelt eine große Bandbreite an thematisch einschlägigen Erkenntnissen, die Forscherinnen und Forscher des IAB in diesem Zeitraum zu Tage gefördert haben. Zugleich lassen wir dort Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsverwaltung zu Wort kommen, die die Einsichten aus der Forschung um Einblicke in die Praxis vor Ort ergänzen.

Weitere Informationen zum Thema bietet die IAB-Infoplattform “SGB II – Bürgergeld, Grundsicherung für Arbeitsuchende.

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Serie „Frauen in MINT-Berufen“

Serie „Frauen in MINT-Berufen“

Angesichts der digitalen und ökologischen Transformation steigt der Bedarf an Arbeitskräften in den sogenannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Zudem führt der demografische Wandel dazu, dass deutlich mehr Ältere den Arbeitsmarkt verlassen, als jüngere hinzukommen. Insgesamt dürften sich damit die bereits heute zumindest teilweise bestehenden Fachkräfteengpässe in diesem Bereich deutlich verschärfen. Zugleich liegt der Frauenanteil in den meisten MINT-Studiengängen und -Berufen nach wie vor deutlich unter 50 Prozent. In dieser Serie möchten wir den Ursachen näher auf den Grund gehen und mögliche Handlungsansätze aufzeigen.

Weitere Informationen zu Frauen in Erwerbstätigkeit bietet die Sonderseite "Frauen in der Arbeitswelt".

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Serie „Evaluation von Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik“

Serie „Evaluation von Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik“

Arbeitsmarktpolitik weist im Vergleich zu anderen Politikfeldern eine besonders hohe Gestaltungsdynamik auf. Sie lässt sich als „lernendes“ Politikfeld mit einem intensiven Diskurs zwischen Politik und Wissenschaft auf der Grundlage einer intensiven Evaluationskultur charakterisieren. An diesem sind auch weitere Akteure wie Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände oder Wohlfahrtsverbände beteiligt. Das IAB bilanziert in dieser Serie die Ergebnisse von Evaluationsstudien zu wichtigen Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Behandelt werden unter anderem arbeitsmarktpolitische Maßnahmen für junge Erwachsene, die Förderung beruflicher Weiterbildung von Arbeitslosen sowie von Beschäftigten, die Förderung der Vermittlung durch private Vermittlungsdienstleister, Eingliederungszuschüsse an Betriebe bei der Einstellung von Arbeitslosen, die Gründungsförderung von Arbeitslosen sowie Arbeitsgelegenheiten in der Grundsicherung. Wissenschaftliche Studien haben bisher regelmäßig gezeigt, dass zwar alle untersuchten Instrumentengruppen die Beschäftigungschancen bestimmter Personengruppen verbessern, aber nicht jedes Förderinstrument sich auch für jede Personengruppe eignet.

Weitere Informationen zum Thema bietet das IAB-Dossier “Evaluation der Arbeitsmarktpolitik”.

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Serie „Kurzarbeit: Internationale Erfahrungen während der Covid-19-Krise“

Serie „Kurzarbeit: Internationale Erfahrungen während der Covid-19-Krise“

Nahezu alle OECD-Länder haben während der Covid-19-Krise in der einen oder anderen Form Kurzarbeit genutzt. Einige Länder haben bereits bestehende Regelungen angepasst, indem sie den Zugang erleichtert und Leistungen erhöht haben, andere Länder haben pandemiebedingt neue Programme aufgelegt. Im OECD-Durchschnitt war im April/Mai 2020 jeder fünfte Beschäftigte in Kurzarbeit – ein absoluter Rekord.

Zweifelsohne hat Kurzarbeit dazu beigetragen, Arbeitslosigkeit zu vermeiden, finanzielle Härten für die Beschäftigten abzufedern und die Wirtschaft zu stabilisieren. Gleichwohl sind noch viele Fragen nicht ausreichend beantwortet: Wie viele Arbeitsplätze wurden tatsächlich gerettet? Wie hoch sind die mit Kurzarbeit verbundenen Kosten? Welche Rolle spielt Missbrauch? Wie groß sind die ökonomischen Nebenwirkungen von Kurzarbeit?

In dieser Serie des IAB-Forum wird anhand von Experteninterviews beleuchtet, wie ausgewählte Länder ihre Kurzarbeitsprogramme ausgestaltet haben, um schnelle Unterstützung zu leisten und dabei etwaige negative Auswirkungen zu begrenzen. Zugleich lassen sich auf dieser Basis Lehren für die künftige Ausgestaltung der Programme ziehen.

Weitere Informationen zum Thema bietet die IAB-Infoplattform "Kurzarbeit".

Bild: TheVisualsYouNeed/stock.adobe.com

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Serie „Arbeitskräftesicherung“

Serie „Arbeitskräftesicherung“

Es sind zwei Rekorde, die aufhorchen lassen: Im letzten Quartal des Jahres 2022 erreichte die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland mit nahezu 46 Millionen einen neuen Höchststand. Zugleich stieg die Zahl der offenen Stellen laut IAB-Stellenerhebung auf fast 2 Millionen – ebenfalls ein Allzeithoch. Dass die Betriebe selbst bei Rekordbeschäftigung so viele zusätzliche Stellen zu besetzen haben wie noch nie, unterstreicht den aktuell extrem hohen Bedarf. Anders als häufig angenommen resultieren die aktuellen Personalengpässe nicht oder nur zum kleineren Teil aus der demografischen Entwicklung. Denn bislang konnte der alterungsbedingte Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials durch eine positive Nettozuwanderung mehr als ausgeglichen werden. Das aber wird sich in den kommenden Jahren aller Voraussicht nach ändern. Wenn die Babyboomer in den Ruhestand gehen, werden noch sehr viel mehr Ältere den Arbeitsmarkt verlassen, als Jüngere nachkommen. Zugleich wird die Erwerbsmigration aus anderen EU-Staaten deutlich zurückgehen, denn auch im Rest Europas altert die Erwerbsbevölkerung rasant und der Wanderungsdruck nimmt ab. Im Klartext: Die derzeitigen Engpässe am Arbeitsmarkt werden sich deshalb höchstwahrscheinlich schon in naher Zukunft massiv verschärfen. Dabei sind es keineswegs nur Fachkräfte, die in vielen Branchen fehlen. Auch im Helferbereich suchen immer mehr Betriebe händeringend nach Personal.

Die Sicherung von Arbeitskräften wird daher in den kommenden Jahren zur entscheidenden Herausforderung für private und staatliche Arbeitgeber. Dabei dürfen die bessere Erschließung des inländischen Arbeitskräftepotenzials – in quantitativer wie qualitativer Hinsicht – und die Steigerung der Erwerbsmigration aus dem Ausland auf keinen Fall gegeneinander ausgespielt werden. Deutschland ist auf beides dringend angewiesen, wenn es seinen wirtschaftlichen Wohlstand nicht preisgeben will. Zugleich sollte die Digitalisierung als Chance begriffen werden, dem drohenden Mangel an Arbeitskräften entgegenzuwirken. So können insbesondere einfache Routinetätigkeiten und schwere wie auch gefährliche Arbeiten zunehmend durch digitale Technologien erledigt werden.

Auch die Wissenschaft ist gefordert, sich des Themas anzunehmen. Dies gilt auch und gerade für das IAB. Mit dieser Serie möchten wir unserer Leserschaft die zahlreichen Beiträge im IAB-Forum, die sich in der einen oder anderen Form der Frage der Arbeitskräftesicherung widmen, in gebündelter Form anbieten. Dabei werden es nicht dabei belassen, die Problematik in ihren vielfältigen Aspekten zu skizzieren, sondern auch den Versuch unternehmen, mit Handlungsempfehlungen für Politik und Praxis mögliche Lösungswege aufzuzeigen.

Weitere Informationen zum Thema bietet das IAB-Themendossier “Fachkräftebedarf und Fachkräftesicherung”.

Bild: Batuhan Toker/stock.adobe.com

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Serie „Inklusion - eine Herausforderung für Wissenschaft und Praxis“

Serie „Inklusion - eine Herausforderung für Wissenschaft und Praxis“

Rund 13 Millionen Menschen in Deutschland lebten im Jahr 2017 mit einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung. Davon hatten circa 7,7 Millionen eine schwere Behinderung. Damit gehen verschiedene Herausforderungen einher: Neben dem alltäglichen Leben, in dem die Betroffenen zum Beispiel mit besonderen gesundheitlichen Bedürfnissen umgehen müssen, tun sich einige von ihnen schwer, eine adäquate Beschäftigung zu finden. Auch mangelnde Barrierefreiheit und hartnäckige Vorurteile können die Arbeitsmarktintegration teilweise erschweren.

Das IAB möchte dazu beitragen, die Erwerbssituation von Menschen mit Behinderung zu verbessern, indem es diese einerseits erforscht und die Erkenntnisse daraus in Wissenschaft und Praxis kommuniziert. So können evidenzbasierte Strategien für eine bessere Inklusion der Betroffenen entwickelt werden. Andererseits hat sich das IAB auch als Arbeitgeber das Ziel gesetzt, Diversität und Inklusion zu verbessern. Angesichts eines zunehmenden Arbeitskräftemangels liegt es auch in unserem eigenen Interesse, dass Menschen mit Behinderungen die gleichen Chancen in der Arbeitswelt haben wie Menschen ohne Behinderung.

Wir brauchen ein besseres Verständnis der vielfältigen und teils sehr unterschiedlichen Herausforderungen, mit denen Menschen mit Behinderung konfrontiert sind. Nur so lassen sich maßgeschneiderte Lösungen für alle Beteiligten finden. Mit der Serie „Inklusion - eine Herausforderung für Wissenschaft und Praxis“ möchte das IAB dazu einen Beitrag leisten.

Weitere Informationen zu diesem Thema bietet die IAB-Infoplattform "Inklusion in der Arbeitswelt".

Bild: Alphaspirit/stock.adobe.com
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