WeiterlesenAls Praktikant fing Wolfgang Dauth 2006 im Forschungsbereich „Regionale Arbeitsmärkte“ am IAB an – heute leitet er den Bereich und ist zudem Professor an der Universität Bamberg. Er ist nicht nur ...weiterlesen
Räumliche Disparitäten spielen für Arbeitsmärkte und ihre Veränderungen auf unterschiedlichen Ebenen eine Rolle: regional, national und international. Diese Dimensionen sind die zentralen Ebenen, auf denen Arbeitsmarktpolitik gestaltet und dezentral durch die Bundesagentur für Arbeit umgesetzt wird.
Neben der Mobilität von Gütern und Kapital beeinflusst die Migration zunehmend die Arbeitsmärkte in Deutschland und Europa. Das gilt gleichermaßen für die Mobilität innerhalb des Europäischen Binnenmarkts wie auch für die Migration aus Drittstaaten. Damit verbinden sich große Chancen für die Arbeitsmärkte, aber auch neue Herausforderungen, etwa bei der Arbeitsmarktintegration und gesellschaftlichen Teilhabe von Geflüchteten. Wichtige Aspekte sind hier unter anderem die Anerkennung von im Ausland erworbenen beruflichen Abschlüssen (und Kompetenzen) sowie die Berufswahl und Beteiligung am Ausbildungsmarkt von Geflüchteten bzw. Migrantinnen und Migranten. Die sich daraus ergebenden Forschungsfragen beantwortet das IAB auf Grundlage eigener Erhebungen wie der IAB-SOEP-Migrationsstichprobe und der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten und von Prozessdaten sowie durch Fallstudien.
Zugleich wachsen im Zuge des aktuellen Strukturwandels durch die Digitalisierung, Automatisierung und Dekarbonisierung die Unterschiede zwischen den Beschäftigungschancen und Löhnen nicht nur bei verschiedenen Gruppen am Arbeitsmarkt, sondern auch in den Regionen. Die Arbeitsmarktintegration von Männern und Frauen etwa fällt nach Herkunftsregion, Familienhintergrund, beruflicher Qualifikation oder Bildung ganz unterschiedlich aus. Diese Entwicklungen haben auch erhebliche Auswirkungen auf regionale Disparitäten in Deutschland und auf Maßnahmen zu ihrem Ausgleich, etwa mit Blick auf Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Regionen, die demografische Entwicklung oder die regionale Verteilung von Betrieben, Branchen und Berufen.
Am IAB werden regionale Disparitäten unter anderem mit georeferenzierten Daten und vergleichend untersucht sowie Prognosen der Entwicklung regionaler Arbeitsmärkte erstellt. Die Analysen des IAB auf kleinräumiger Ebene – etwa zu einzelnen Berufen und zum Ausbildungsmarktgeschehen sowie zur regionalen Mobilität – tragen zu einem vertieften Verständnis der Prozesse auf den Arbeitsmärkten in den Regionen Deutschlands bei und erlauben es gleichzeitig, Erkenntnisse zu gewinnen, die für die Erklärung gesamtwirtschaftlicher und gesellschaftlicher Zusammenhänge von Bedeutung sind.
WeiterlesenAls Praktikant fing Wolfgang Dauth 2006 im Forschungsbereich „Regionale Arbeitsmärkte“ am IAB an – heute leitet er den Bereich und ist zudem Professor an der Universität Bamberg. Er ist nicht nur ...weiterlesen
Weiterlesen12. Januar 2022 | Betriebliche Arbeitswelt
Wolfgang Dauth, Sebastian Findeisen, Enrico Moretti, Jens Südekum
Mit der Einwohnerzahl einer Stadt steigen im Schnitt auch die Löhne, denn die leistungsfähigsten und damit am besten bezahlten Arbeitskräfte tendieren eher dazu, in größeren Städten zu arbeiten. Mit ...weiterlesen
Weiterlesen21. Oktober 2021 | Serie „Befunde aus der IAB-Grundsicherungsforschung“ 2017 bis 2020
Regina Konle-Seidl ist seit April 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich „Migration, Integration und internationale Arbeitsmarktforschung“ am IAB. Seit September 2020 ist sie zum ...weiterlesen
Weiterlesen28. Mai 2021 | Internationale und regionale Arbeitsmärkte
Johannes Stiller, Moritz Meister, Annekatrin Niebuhr, Jan Cornelius Peters
In öffentlichen Debatten wird oft die Hoffnung geäußert, dass die Rückwanderung von Arbeitskräften die demografische Situation ländlicher Räume in Deutschland verbessern kann. Tatsächlich machen ...weiterlesen
Weiterlesen20. April 2021 | Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“
Lutz Bellmann, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier, Armin Aminian
Die Corona-Krise trifft keineswegs alle Regionen gleich stark. Das zeigt eine aktuelle Betriebsbefragung des IAB. So war der Anteil der Betriebe, die negativ von der Corona-Krise betroffen waren, im ...weiterlesen
Weiterlesen7. April 2021 | Arbeitsmarktpolitik
Stefan Fuchs, Jörg Heining, Anja Rossen, Duncan Roth, Rüdiger Wapler, Antje Weyh
Der Arbeitsmarkt wird sich 2021 langsam von den Folgen der Covid-19-Pandemie erholen. Das IAB erwartet für das laufende Jahr eine leichte Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in ...weiterlesen
Weiterlesen17. Dezember 2020 | Internationale und regionale Arbeitsmärkte
Die Ungewissheit über die Folgen des Brexits wirkt sich schon seit geraumer Zeit auf Deutschland aus. Die Exporte in das Vereinigte Königreich sind deutlich zurückgegangen. Seit dem Brexit-Referendum ...weiterlesen
Weiterlesen2. Oktober 2020 | Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“
Ähnlich wie in Deutschland hat die Corona-Krise auch in anderen Ländern Lücken in der sozialen Absicherung bestimmter Beschäftigtengruppen offenbart. Um diese in der Krise besser zu schützen, wurde ...weiterlesen
Weiterlesen4. September 2020 | Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“
Stefan Böhme, Carola Burkert, Jeanette Carstensen, Lutz Eigenhüller, Silke Hamann, Annekatrin Niebuhr, Duncan Roth, Georg Sieglen, Doris Wiethölter
In ganz Deutschland ist die Arbeitslosigkeit infolge der Corona-Krise gestiegen. Allerdings ist die Stärke dieses Corona-Effekts von Region zu Region sehr unterschiedlich. In der südhessischen Stadt ...weiterlesen